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New Album:
Dear Michael,...

Viele Menschen sehen sich aktuell mit tiefgreifenden Herausforderungen konfrontiert: zunehmende Gewalt, Misogynie, das erneut erstarkende Patriachat und ein wachsender politischer Rechtsruck, sowie Geldknappheit sind die großen Themen der Zeit. Nur verständlich, dass Individuen an Problemen zu zerbrechen drohen. Wir suchen einen Ausweg. Oder noch besser, einen Freund, eine Freundin. Jemanden der uns an der Hand nimmt, uns versteht und aus einer beklemmenden Situation hilft: Here is our dear Micheal! Er unterstützt uns, übernimmt Verantwortung und hilft uns aus dem Stillstand auszubrechen. Er treibt unser Leben voran. „Dear Michael“, eine Stellvertretende Person, wird konkret mit Namen bezeichnet, um die Fiktion in etwas Reales umzuwandeln. Die Person bedeutet Rettung, Schulter zum Anlehnen, Fürsprecher und Fels in der Brandung. Er ist ein Macher, während wir im Sumpf der Paralyse versinken.

 

Mit dem Album “Dear Michael,…“ soll die gesellschaftliche Überforderung, und der Wunsch nach einer Lösung, auf den Punkt gebracht werden. Diese Überforderung wird durch gesellschaftliche Normen und Denkmuster konstruiert und begünstigt. Hervorgerufen durch einen Rechtsschwung und am nicht vorhandenen Laizismus: vom gelebten Konservativismus bestimmt von einer Männerdomäne regiert. Diese Hierarchien der patriarchalen Strukturen müssen infrage gestellt und aufgelöst werden.

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